Über Madina


Madina, bürgerlich Carolin Fährmann, ist niemand geringeres als die Mitbegründerin und ehemalige Sängerin von Versengold. Wer sich nach frischem Wind abseits von Dudelsäcken und Trinkliedern sehnt, wird mit dieser virtuosen Singer/Songwriterin eine willkommene Abwechslung finden.

 

Schon früh wurde ihr musikalisches und lyrisches Talent entdeckt: Mit sechs Jahren brachte sie sich das Flötespielen selber bei, und schrieb mit sieben die ersten Gedichte. Das Liederschreiben begann sie im zarten Alter von elf, mit fünfzehn eignete sie sich das Gitarrespielen an.

Während sie in Jugendjahren vorwiegend auf Englisch textete, entdeckte sie später - nicht zuletzt durch die Arbeit mit Malte Hoyer, mit dem sie Versengend gründete - ihre Muttersprache neu. 

Seit sie wieder musikalisch aktiv wurde, spielt sie mit teils wechselnden, teils festen, aber immer wunderbaren Musikern verschiedener Stilrichtungen zusammen, die ihre Erfahrungen mit einbringen und den Songs immer wieder neue Seiten entlocken.

 

Nach der Trennung von Versengold war es eine Weile still um sie. 2014 meldete sie sich schließlich mit ihrem Solo - Debütalbum "Ist der Ruf erst ruiniert" zurück, das ihren Gesang ins Zentrum rückt und unverkennbar unterstreicht: Ihre Texte sind gereift, ihre große Stimme erwachsen geworden. Wenngleich noch mit einfachen Mitteln umgesetzt, nimmt hier doch ihr Weg als eigenständige Künstlerin einen Neuanfang. Mal fröhlich, frivol und unbeschwert, mal besinnlich und philosophisch, aber immer scharfzüngig und ausgesprochen poetisch.

 

Im Jahr 2016 folgte - mit neuem Studio - die Themen-EP „In Winters Herz“ - und der Titel ist Programm: Es präsentiert sich ebenso prächtig wie ein glitzerkalter Bergwinter. Da findet man wilde Heere, Schneeköniginnen, elementare Gewalten im Kampf verstrickt, und gleichsam flöckelndes, filigranes, zärtlich-poetisches Musik- und Textwerk. Mal zärtlich und sanft, mal eindringlich und trotzig, erklingt ihr unvergleichlicher Gesang inmitten einer strahlend schönen, flüsternden Schneelandschaft. 

 

Oft findet man sie als "Spielweyb" auf den Mittelaltermärkten in der Schweiz und im süddeutschen Raum, doch beginnen diese alten Schuhe langsam, zu drücken, so dass immer häufiger Schritte aus der Szene heraus gewagt werden.

 

Nun werfen neue Songs bereits ihre Schatten voraus, und das ersehnte dritte Studioalbum zeichnet sich am Horizont ab.

  

Man darf mit ihr rechnen.